Einkaufsverhalten Online

30/10/2019

Die Fragen, in welchem Zeitrahmen und in welchem Umfang sich das Einkaufen auch von FMCG-Produkten in den Online-Bereich verschiebt, bewegen gerade aus Sicht der Verpackung schon seit längerer Zeit. Eine kürzlich erschienen Studie von KPMG bietet hierfür zumindest den Ansatz für weiterführende Antworten (Quelle: Online-Shopping, KPMG, Mai 2019).

  1. Die Tendenz der Online-getätigten Ausgaben ist stark zunehmend.
  • Generation Z tätigt mehr als die Hälfte ihrer Ausgaben online.
  • Und sogar zwei Drittel der Babyboomer scheinen das Online-Bestellen mehr und mehr für sich zu entdecken.
  1. Der stationäre Handel erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit.
  • Je größer der Sicherheitsbedarf der Shopper bezüglich Beratung, Vor-Ort-Erlebnis o. ä. ist, desto mehr wird noch das stationäre Shoppen bevorzugt.
  1. Enormes Potential beim Online-Kauf von Lebensmitteln
  • Knapp jeder zweite Nicht-Käufer steht dem Online-Kauf von Lebensmitteln und Getränken aufgeschlossen gegenüber.
  • Und knapp ein Viertel der Befragten bestellt bereits regelmäßig oder gelegentlich Lebensmittel / Getränke im Netz. 

Interpretation und Ausblick aus Sicht der Verpackung

Auch wenn der Schwerpunkt der Online-Einkäufe weiterhin bei Non-Food-Produkten liegt, ist die Tendenz hin zum Online-Shopping grundsätzlich weiterhin steigend. Entlang dieses Etablierungsprozesses wird mit steigenden Ansprüchen der Online-Shopper gegenüber dem gesamten Bestell- und Lieferprozedere zu rechnen sein – und damit auch gegenüber der eingesetzten Verpackungsprozesse und Verpackungen. Eine entsprechende Weiterentwicklung der eingesetzten Transportverpackungen, wird kurzfristig vor allem hinsichtlich der folgenden zwei Punkte stattfinden:

  • flexibler Packmitteleinsatz bezüglich zu versendender Produktmenge und -größe beim Versand der Packung
  • Einkaufsbestätigung und Produktpräsentation beim Erhalt und Öffnen der Packung.

Aufgrund des sich stetig verändernden Einkaufverhaltens der Shopper, scheint es nur eine Frage der Zeit zu sein, bis auch Lebensmittel und Getränke regelmäßiger online erworben werden. Spannende Veränderungen bezüglich der dann verlangten Performance der Verpackungen – Transportverpackung ebenso wie Produktverpackung – werden damit einhergehen, aber auch Veränderungen an den Prozessen des klassischen stationären Handels an sich.

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